Unterwegs.............................................. Acqui Terme

Von der zentralen Piazza Italia mit dem neuen Nymphenbrunnen, gelangt man in den Corso Italia, eine
Fussgängerzone und Einkaufspassage. Einige Meter weiter im Corso Italia steigt man rechts, unter einem zu
einem der ehemaligen mittelalterlichen Stadttore gehörenden Bogen die Freitreppe della Schiavia hinauf.
Oberhalb der Freitreppe, trifft man rechts auf den Bischofspalast (XV Jh.) und links auf das nach einem Entwurf des Architekten Vittone erbaute Priesterseminar. Danach erreicht man den der Heiligen Maria gewidmeten Dom, der 1067 vom heutigen Heiligen und Schutzpatron der Stadt, dem Bischof Guido, eingeweiht wurde. In der Kathedrale sind besonders das vom spanischen Maler Bartolomeo Bermejo realisierte Triptychon der Madonna von Montserrat (1480) und die Krypta ein Besuch Wert. In unmittelbarer Nähe der Piazza Duomo und zwar in der Via Verdi, im Altersheim Jona Ottolenghi empfehlen wir, die Skulptur von Arturo Martini “Der verlorene Sohn” zu besichtigen. Wenn man von hier aufwärts der Straße folgt, kommt man zum Schloss der Paleologen an, das das 2001 neu gestaltete Archäologische Museum und den botanischen Garten beherbergt. Geht man hingegen wieder abwärts den Weg durch die Via alla Bollente zurück, kommt man in Piazza della Bollente beim ersten Thermalbrunnen der Stadt an, aus dem schwefel- und bromjodsalzhaltiges Wasser mit einer Temperatur von 74,5° C fließt. Zwei weitere Plätze sind sehenswert: Piazza S. Francesco mit dem Brunnen “della Rocca” aus dem 19. Jh. und der aus dem 15. Jh. stammenden Klosterkirche des Heiligen Francesco, sowie die Piazza Addolorata, die die Basilika des Heiligen Petrus, die ehemalige romanische Kathedrale der Stadt, umgibt. Verlässt man schließlich das Zentrum Richtung Stadtteil “Zona Bagni”, wird man die Resten des römischen Aquäduktes bewundern können. In Acqui Terme gibt es viel Schönes zu entdecken.