Die Thermen
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und ihre Geschichte
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Die dank ihren chemischen und physischen Merkmalen therapeutischen Thermalquellen haben immer das
Geschick von Acqui Terme bestimmt. Das Territorium ist sehr reich an warmen Quellen. Die wichtigste ist
sicherlich diejenige in der Piazza della Bollente, aus der das Wasser mit einer Temperatur von 74,5° C in einer
Menge von 560 L. pro Minute fließt. Der Großteil dieses Wassers wird für die Behandlungen in der zentralen
Einrichtung “Nuove Terme” verwendet, die zwischen 1870 und 1880 erbaut wurde. Die zweite Quelle befin-det
sich im Stadtviertel “Zona Bagni” und zwar über dem Fluss Bormida. Hier bilden die zahlreichen 50° war-men
Quellen den kleinen See der “Antiche Terme”. Der Ausbau der Thermalanlage in diesem Stadtteil begann
schon 1480 unter dem Kardinal Teodoro, dem Bruder des Markgrafen des Monferrato. Die entscheidende
Entwicklung aber erfolgte im 16. Jh., als dieses Thermalbad wichtiger als das Städtische wurde. 1687, nach
einem zerstörerischen Erdrutsch des Bergs “Stregone”, wurden die Einrichtungen im Auftrag des Herzogs von
Mantua wieder aufgebaut, und das Gebäude der “Antiche Terme” entstand. Der für jene Zeit sehr innovative,
vom Architekten Giovanni Battista Scapitta aus Casale entworfene Bau rankt sich um den kleinen Thermalsee
herum. Am Ende des 18. Jhs. wurden dann die militärischen Thermen, und 1847, auf Wunsch von Carlo
Alberto, das Thermalhotel der Armen errichtet, so dass alle Leute Zugang zu den Thermen
erhielten. Der König ließ auch die Brücke erbauen, die heute die Bäder “Antiche Terme” mit der Einrichtung “Nuove Terme”
verbindet. Heute besteht die Thermalanlage in “Zona Bagni” aus einem Hotel und der Kurabteilung
“Regina”. Hier wird nächstes Jahr ein neues Thermalschwimmbad Gestalt annehmen. Demnächst wird ein 4-Stern
Hotel “Nuove Terme” mit internem Thermalschwimmbad zur Verfügung stehen.
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